Netzwerk FNS Bundesverband für Funktionelle Neurologische Störungen (in Gründung)

Termin 18./19. September 2026: Wir stellen Netzwerk FNS auf der gemeinsamen Jahrestagung der AG FNS und des Experten-Panels Psychosomatische Epileptologie in Bonn vor. Anmeldung für Fachleute noch bis 31. August. Tagung & Anmeldung →

Verlässlich
informiert bei

Funktionellen
Neurologischen
Störungen

Netzwerk FNS ist der im Aufbau befindliche Bundesverband für Menschen mit einer Funktionellen Neurologischen Störung (FNS) – von Betroffenen gegründet, an der Evidenz orientiert. Geprüfte Informationen, spezialisierte Anlaufstellen und Austausch: bundesweit und verständlich.

www.netzwerk-fns.de
Häufiger, als viele glauben – gar nicht so selten Real – echte Beschwerden, keine Einbildung Oft spät erkannt – mit gezielten Untersuchungen jedoch früh feststellbar
Über uns

Das Netzwerk FNS

Netzwerk FNS ist eine im Aufbau befindliche Initiative, die zu einem gemeinnützigen Bundesverband für Funktionelle Neurologische Störungen wachsen soll. Gegründet und moderiert wird das Netzwerk von Menschen, die selbst mit FNS leben – mit einem klaren Anspruch: Wir arbeiten wissenschaftsorientiert und stützen uns auf geprüfte Quellen, nicht auf Heilsversprechen. Unser Ziel: Betroffene ernst nehmen, Wissen zugänglich machen und die Versorgung in Deutschland verbessern.

Der Kern unserer Arbeit ist eine journalistisch-wissenschaftliche Informationsquelle zu FNS: Wir recherchieren Fachliteratur und Leitlinien, ordnen sie ein und machen sie zugänglich – für Betroffene, Angehörige und Fachleute. Unsere Kanäle auf Instagram und Facebook sind reine Informationskanäle: Dort machen wir auf unsere Beiträge und Angebote aufmerksam, einen Austausch führen wir dort bewusst nicht. Auf einer kommerziellen Plattform lässt sich nicht überprüfen, wer mitliest – und Gesundheitsdaten gehören dort nicht hin. In Vorbereitung sind daher moderierte Gruppentreffen in geschützten Räumen: zunächst regional vor Ort, perspektivisch auch digital über datenschutzkonforme Dienste. Dort gilt derselbe Anspruch – moderiert, sachlich, mit verlässlichen Regeln.

Wir sind dabei selbst betroffen – das legen wir offen. Die eigene Erfahrung zeigt, welche Fragen drängen; belegen muss sich alles aus Leitlinien und Fachliteratur.

So wächst eine FNS-Bibliothek, die wir aktuell halten und Schritt für Schritt erweitern: Neue Leitlinien und Studien arbeiten wir ein – mit dem Hinweis, was sich geändert hat.

rund 940
Menschen folgen uns auf Instagram – seit dem Start Anfang Juli 2026
60.800
Aufrufe unserer Beiträge auf Instagram seit dem Start Anfang Juli 2026
6.320
Menschen besuchten netzwerk-fns.de seit dem Start (STRATO-Statistik)
33
Fachbeiträge seit Anfang Juli 2026 – alle mit Quellenangaben

Für uns ein deutliches Zeichen, wie groß das Informationsbedürfnis von Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten rund um FNS ist. (Stand: 18. August 2026)

Hinweis: Der Bundesverband Netzwerk FNS befindet sich im Aufbau. Die Vereinsstruktur (gemeinnütziger e. V.) wird derzeit vorbereitet.
Fachliche Begleitung

Unser Fachbeirat

Erfahrene Fachpersonen begleiten unsere Inhalte fachlich – bewusst niederschwellig. Die Verantwortung für die Inhalte bleibt bei uns; für die fachliche Präzision sind wir dankbar für den Rat dieser Wegbegleiter:innen.

Ganganalyse & Physiotherapie

Kirsten Götz-Neumann

Gehen verstehen® · Präsidentin der Observational Gait Instructor Group (O.G.I.G.)

International anerkannte Ganganalyse-Expertin; ihr Buch „Gehen verstehen" (Thieme) gilt als Standardwerk. Funktionelle Gangstörungen zählen zu den häufigsten FNS-Bildern – eine fundierte Ganganalyse ist hier besonders wertvoll.

Klinische Neuropsychologie

PD Dr. Birgitta Metternich

Universitätsklinikum Freiburg · Epilepsiezentrum · Klinische Neuropsychologin (GNP)

Schwerpunkt auf der funktionellen kognitiven Störung, zu der sie publiziert hat und ein Therapiemanual erarbeitet; am Epilepsiezentrum zudem Erfahrung mit dissoziativen (funktionellen) Anfällen.

Psychotherapie

Celina Badenius

Psychologische Psychotherapeutin · Buxtehude · Schwerpunkt FNS

Psychotherapeutische Praxis mit ausdrücklichem Behandlungsschwerpunkt auf Funktionellen Neurologischen Störungen – noch selten und für Betroffene auf der Suche nach einer erfahrenen Anlaufstelle besonders wertvoll.

Ergotherapie

Birgit Rauchfuß

Praxis für Ergotherapie · Recklinghausen (NRW) · Bachelor of Health in OT

Bringt die ergotherapeutische Perspektive ein – bei FNS besonders wertvoll, weil sie hilft, Alltag, Aktivität und Teilhabe Schritt für Schritt zurückzugewinnen.

Der Fachbeirat wächst Schritt für Schritt. Fachpersonen, die uns gelegentlich und auf Anfrage fachlich begleiten möchten, sind herzlich eingeladen – gerne melden →.

Vernetzung

Partner & Verbände

Fachverbände, die unser Anliegen unterstützen und FNS sichtbarer machen – diese Rubrik wächst mit jeder neuen Verbindung.

Logo: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl)
Berufsverband · Logopädie

Deutscher Bundesverband für Logopädie e. V. (dbl)

Augustinusstraße 11b · 50226 Frechen

Wenn bei FNS die Stimme versagt, das Sprechen stockt oder das Schlucken nicht mehr zuverlässig funktioniert, ist Logopädie ein wichtiger Baustein der Behandlung – funktionelle Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen sind gut behandelbar. Der dbl vertritt die Logopädie bundesweit, informiert Fachwelt wie Öffentlichkeit und macht als Unterstützer mit einer eigenen Meldung auf unser Netzwerk aufmerksam. Über die Logopädensuche des dbl findet ihr qualifizierte Praxen in eurer Nähe – sprecht dort ruhig offen eure FNS-Diagnose an.

Der dbl unterstützt uns ideell durch Sichtbarkeit – es fließt kein Geld, in keine Richtung. Mehr dazu in unserem Transparenz-Hinweis.

DVE
Berufsverband · Ergotherapie

Deutscher Verband der Ergotherapeut:innen e. V. (DVE)

Becker-Göring-Straße 26/1 · 76307 Karlsbad

Ergotherapie hilft dabei, Alltagsfähigkeiten zurückzugewinnen – bei FNS geht es etwa um Bewegungsabläufe, Belastungssteuerung und die Rückkehr in Beruf oder Haushalt. Der DVE vertritt die Ergotherapie bundesweit. Über die Praxissuche des DVE findet ihr rund 6.000 Praxen; eine Suche nach Schwerpunkten ist dort nicht möglich, deshalb lohnt es sich, die FNS-Diagnose bei der Anfrage offen anzusprechen.

Die Verlinkung erfolgt ohne Gegenleistung – es fließt kein Geld, in keine Richtung. Mehr dazu in unserem Transparenz-Hinweis.

Ihr Verband möchte FNS ebenfalls sichtbarer machen? Sprechen Sie uns an →

Forschung aktuell

NEBEL-Studie: Teilnehmende gesucht

Ihr könnt selbst dazu beitragen, die Versorgung bei FNS zu verbessern – durch Teilnahme an aktueller Forschung.

LMU Klinikum München · Funktionelle/dissoziative Anfälle

„Nicht-epileptische Ereignisse: Beurteilen, Erkennen & Lenken" (NEBEL)

Die NEBEL-Studie des LMU Klinikums München untersucht, wie sich Diagnostik und langfristige Versorgung bei funktionellen/dissoziativen Anfällen (FDS/PNEA) verbessern lassen – Psychiatrie und Neurologie arbeiten dabei interdisziplinär zusammen. Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren mit Verdacht auf oder gesicherter Diagnose FDS/PNEA (auch mit zusätzlicher Epilepsie), die neurologisch oder psychiatrisch in Behandlung sind. Teilnehmende erhalten eine individuelle Rückmeldung sowie Empfehlungen für das weitere Vorgehen. Die Teilnahme ist freiwillig, kostenlos und jederzeit beendbar.

Wichtig: Der Studientermin ist kein regulärer Ambulanztermin. Er hat nicht den Anspruch, sämtliche Vorbefunde umfassend einzuordnen, und ersetzt keine vollständige diagnostische Abklärung. Wer darüber hinaus weiterführende Diagnostik oder Behandlung wünscht, wird vom Studienteam dabei unterstützt, sich an der neurologischen oder psychiatrischen Klinik des LMU Klinikums vorzustellen.

Langfristiges Ziel der Studie ist es, die Versorgung von Menschen mit funktionellen/dissoziativen Anfällen weiterzuentwickeln – etwa durch spezialisierte ambulante Angebote und störungsspezifische Behandlungskonzepte. Dafür soll zunächst eine fundierte wissenschaftliche Grundlage geschaffen werden.

Transparenz: Das Netzwerk FNS ist an der Durchführung der Studie nicht beteiligt und erhält keine Zuwendungen – wir informieren, weil Forschung zu FNS Betroffenen hilft. Alle Angaben stammen aus dem offiziellen Studienflyer, von der Studienseite des LMU Klinikums sowie aus der Abstimmung mit dem Studienkoordinator Lukas Stütz (Stand: August 2026).

Krankheitsbild

Was sind Funktionelle Neurologische Störungen?

Funktionelle Neurologische Störungen (FNS, engl. Functional Neurological Disorder) sind häufiger, als viele glauben. Belastbare Zahlen speziell für Deutschland gibt es bislang nicht – die verfügbaren Angaben stammen aus internationalen Untersuchungen. Danach machen funktionelle Störungen schätzungsweise etwa 5 bis 15 % der Patient:innen in neurologischen Kliniken aus (systematische Übersicht, 2024); in einer viel zitierten schottischen Studie gehörten sie sogar zu den häufigsten Vorstellungsgründen in der Neurologie (Stone u. a. 2010). Das Nervensystem ist dabei nicht im klassischen Sinne geschädigt (etwa durch einen Schlaganfall oder eine MS) – die Verarbeitung von Signalen zwischen Gehirn und Körper läuft jedoch verändert ab. Nach dem derzeit führenden wissenschaftlichen Modell spielen dabei fehlerhafte Erwartungen des Gehirns und eine verzerrte, zu stark auf den Körper gerichtete Aufmerksamkeit eine Rolle.

Weil diese Muster zu einem Teil erlernt sind, kann das Gehirn sie auch wieder umlernen – genau hier setzt die Behandlung an.

Die Beschwerden sind real und nicht eingebildet. Ältere Begriffe wie „psychogen" oder „Hysterie" unterstellen eine rein seelische Verursachung, über die das heutige Verständnis hinausgeht; der Begriff „Konversionsstörung" wird in aktuellen Klassifikationen zunehmend durch „Funktionelle Neurologische Störung" ersetzt. FNS kann Menschen jeden Alters treffen und den Alltag erheblich einschränken.

Was „neurologisch" hier bedeutet: Es geht um die Funktion des Nervensystems, nicht um eine sichtbare Schädigung. Deshalb sprechen die offiziellen Klassifikationen ausdrücklich von neurologischen Symptomen (ICD-11 6B60: „dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen"; DSM-5: „funktionelle neurologische Symptomstörung"). Ein unauffälliges MRT schließt FNS also nicht aus, sondern gehört zum typischen Befund – ähnlich wie bei Migräne, die ebenfalls neurologisch ist, ohne im Bild sichtbar zu sein. Behandelt wird FNS in der Neurologie und gemeinsam mit anderen Fachgebieten.

Ausführlich erklärt: Was ist FNS? →

Auf einen Blick

Häufig Gar nicht selten – ein regelmäßiges Bild in neurologischen Praxen und Kliniken.

Real Körperlich echte Symptome mit einer Störung der Nervensystem-Funktion.

Behandelbar Wirksame, auf die Beschwerden abgestimmte Therapien stehen zur Verfügung; eine frühe Diagnose verbessert die Aussichten.

Anlaufstellen · bundesweit

Kliniken & Praxen für Funktionelle Neurologische Störungen

Weil FNS noch nicht überall gleich bekannt ist, lohnt sich der Weg zu einer spezialisierten Anlaufstelle. Unsere wachsende, filterbare Übersicht bündelt Kliniken, Sprechstunden und Praxen mit Erfahrung bei FNS an einem Ort.

Kliniken & Sprechstunden · Reha & stationäre Angebote · Praxen (Physio/Ergo/Logo) · filterbar nach Bundesland · Deutschland, Schweiz & Österreich

Zu den Kliniken & Anlaufstellen →
Erscheinungsformen

Mögliche Symptome einer Funktionellen Neurologischen Störung

FNS zeigt sich sehr unterschiedlich. Häufig treten mehrere Beschwerden gemeinsam auf; sie können schwanken oder plötzlich auftreten.

Funktionelle Anfälle

Anfallsartige Zustände (dissoziative Anfälle), die epileptischen Anfällen ähneln, aber andere Ursachen haben.

Bewegungsstörungen

Zittern (Tremor), Verkrampfungen (Dystonie), Zuckungen oder Störungen des Gangbildes.

Lähmung & Schwäche

Funktionelle Schwäche oder Lähmung von Armen, Beinen oder einer Körperseite.

Empfindungsstörungen

Taubheitsgefühle, Kribbeln, verändertes Empfinden oder Seh- und Sprechstörungen.

Kognitive Beschwerden

Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, „Brain Fog", Erschöpfung.

Schwindel & Vegetatives

Schwindel, Benommenheit und Beschwerden des autonomen Nervensystems.

Alle Symptome im Überblick →

Diagnose & Behandlung

Wege zu Diagnose und Behandlung bei FNS

Diagnose

FNS wird heute aktiv festgestellt – nicht nur durch Ausschluss. Fachärztinnen und -ärzte für Neurologie erkennen typische positive klinische Zeichen (z. B. das Hoover-Zeichen oder charakteristische Tremor-Muster). Eine frühe, klare Diagnose ist ein wichtiger erster Schritt.

Mehr zu Ursachen & Diagnose →

Behandlung

FNS ist behandelbar. Wirksam ist meist ein multidisziplinärer Ansatz – abgestimmt auf die Beschwerden, etwa spezialisierte Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie sowie psychotherapeutische Unterstützung. Der Verlauf ist individuell unterschiedlich; eine frühe Diagnose und das Verständnis für die Erkrankung sind wichtige Bestandteile der Therapie.

Mehr zur Behandlung →
⚕️ Wichtiger Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei gesundheitlichen Fragen an Ärztinnen und Ärzte oder eine spezialisierte Einrichtung.
Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Funktionellen Neurologischen Störungen

Kurze, wissenschaftlich fundierte Antworten auf Fragen, die uns immer wieder begegnen.

Ist FNS „eingebildet" oder eine rein psychische Erkrankung?

Nein. Die Beschwerden bei FNS sind real. Das Nervensystem ist nicht strukturell geschädigt, aber die Verarbeitung von Signalen zwischen Gehirn und Körper läuft verändert ab. FNS ist eine anerkannte eigenständige Diagnose (ICD-11: 6B60). Belastende Lebenserfahrungen spielen bei einem Teil der Betroffenen eine Rolle, bei anderen finden sich keine – beides ist FNS. „Funktionell" bedeutet nicht „eingebildet". Mehr dazu in der nächsten Frage.

Welche Rolle spielen Trauma und belastende Erfahrungen bei FNS?

Eine wichtige – aber keine zwingende. Belastende Lebenserfahrungen sind bei Menschen mit FNS deutlich häufiger zu finden als bei Vergleichspersonen. In einer Metaanalyse aus 34 Fall-Kontroll-Studien mit 1.405 Betroffenen berichteten 49 % von emotionaler Vernachlässigung in der Kindheit, gegenüber 20 % der Vergleichsgruppe (Odds Ratio 5,6); 30 % von körperlicher Gewalt gegenüber 12 % (OR 3,9) und 24 % von sexualisierter Gewalt gegenüber 10 % (OR 3,3). Belastende Ereignisse kurz vor Symptombeginn waren ebenfalls häufiger (OR 2,8) – in methodisch besseren Studien mit persönlichen Interviews sogar deutlicher (OR 4,3).

Das heißt: Wenn bei etwa der Hälfte der Betroffenen etwas zu finden ist, ist das kein Zufallsbefund, sondern rund fünfmal häufiger als sonst. Gleichzeitig berichtet ein erheblicher Teil der Betroffenen über keine solchen Erfahrungen. Eine FNS ohne Trauma in der Vorgeschichte ist genauso echt wie eine mit – und umgekehrt macht eine Belastungsgeschichte die Beschwerden kein bisschen weniger körperlich.

Deshalb lohnt es sich, offen hinzusehen: nicht, um eine Schuld oder eine „eigentliche" psychische Erklärung zu finden, sondern weil bei einem Teil der Betroffenen genau dort ein wirksamer Ansatzpunkt der Behandlung liegt. Hinsehen ist kein Eingeständnis, dass die Beschwerden „doch nur psychisch" wären – es ist ein Behandlungsweg unter mehreren. Und wenn sich nichts findet, ist das ebenfalls ein Ergebnis, mit dem sich gut weiterarbeiten lässt.

Zur Schuldfrage: Betroffene tragen keine Schuld an ihrer Erkrankung – auch nicht diejenigen, bei denen sich belastende Erfahrungen finden. Wo aber Menschen im Umfeld Gewalt oder Vernachlässigung verursacht haben, liegt die Verantwortung dafür bei ihnen. Daran ändert eine FNS-Diagnose nichts.

Einordnung: Die Angaben beruhen auf rückblickenden Befragungen, die Studienqualität war überwiegend mittel bis niedrig und die Ergebnisse schwankten zwischen den Studien erheblich; häufigeres Vorkommen belegt zudem keine Ursache im Einzelfall.
Quelle: Ludwig L. et al., Stressful life events and maltreatment in conversion (functional neurological) disorder: systematic review and meta-analysis of case-control studies, Lancet Psychiatry 2018 (Originalbegriffe dort: emotional neglect, physical abuse, sexual abuse).

Ist FNS heilbar – können die Beschwerden wieder besser werden?

Die Beschwerden können sich bessern und teils ganz zurückgehen – eine Garantie gibt es aber nicht. In einer Verlaufsstudie waren nach im Mittel 14 Jahren rund 20 % beschwerdefrei, etwa 31 % gebessert und knapp die Hälfte unverändert oder schlechter. Wichtig sind eine positiv gestellte, gut erklärte Diagnose und eine auf FNS spezialisierte Behandlung. Eine frühe Diagnose zählt: Eine lange Symptomdauer vor der Diagnose gilt als beständigster Vorbote eines ungünstigen Verlaufs. Auch nach langer Krankheitsdauer sind Besserungen aber weiterhin möglich. Mehr dazu im Beitrag Prognose bei FNS.

Wie wird FNS festgestellt?

Nicht durch bloßes Ausschließen anderer Erkrankungen, sondern über positive klinische Zeichen (etwa das Hoover-Zeichen oder das Entrainment). Das betont auch die aktuelle DGN-Leitlinie von 2026. FNS ist also etwas, das man aktiv feststellen kann.

Welche Behandlung hilft bei FNS?

Meist eine transdisziplinäre Kombination – aktive Physiotherapie, bei Bedarf Psychotherapie sowie Ergo- oder Logopädie, abgestimmt auf die individuellen Beschwerden. Ein Medikament gegen die Grundstörung selbst gibt es nicht. Wichtig ist eine mit FNS erfahrene Begleitung.

Ist FNS selten?

Nein, eher im Gegenteil: FNS ist häufiger, als viele glauben. Verlässliche Zahlen speziell für Deutschland fehlen zwar; internationalen Schätzungen zufolge machen funktionelle Störungen aber etwa 5 bis 15 % der Patient:innen in neurologischen Kliniken aus. Bekannt ist die Erkrankung trotzdem wenig.

Woran erkenne ich eine geeignete Anlaufstelle?

Weil sich die FNS-Behandlung von klassischen Ansätzen unterscheidet, lohnt der Weg zu einer spezialisierten oder erfahrenen Stelle. Eine wachsende Übersicht von Kliniken, Zentren und Praxen finden Sie auf unserer Seite Kliniken & Praxen.

Zum Nachlesen

Themen im Überblick

Verständliche, evidenzbasierte Beiträge zu den wichtigsten Fragen rund um FNS – tippe auf ein Thema.

Eine Figur balanciert auf einem Seil zwischen zwei Abgründen: zu wenig Behandlung und zu viel Behandlung

NeuBenzodiazepine, Opiate und das Notarztteam

Was die Studienlage zu Notfallmedikation bei funktionellen Anfällen zeigt, warum Aufmerksamkeit Teil des Mechanismus ist – und warum auch Unterversorgung schadet. Mit Quellen.

Den Drahtseilakt verstehen →
Zwei Karten: Der Auslöser sagt, wann es anfing – bei der Ursache wirken mehrere Faktoren zusammen

Ursache oder Auslöser?

Nach dem Sturz ging es los, nach der Narkose, nach dem Infekt. Warum der Anfang nicht die Erklärung ist, was prädisponierende, auslösende und aufrechterhaltende Faktoren unterscheidet – und was praktisch daran hängt. Mit Quellen.

Den Unterschied verstehen →
Vereinnahmung und Bereicherung als zwei Zustände der Krankheitsidentität, die von außen gleich aussehen

Wenn die Krankheit zur Identität wird

Wie stark eine Erkrankung das Selbstbild einnimmt, ist messbar und hängt mit dem Befinden zusammen. Was Vereinnahmung von Bereicherung unterscheidet, warum man das von außen nicht sieht – und was soziale Medien belohnen. Mit Quellen.

Den Unterschied verstehen →
Derselbe Satz, zwei Botschaften: gesagt wird kein Befund, gehört wird Ich glaube Ihnen nicht

Gaslighting

Ein Facharzt untersucht und findet nichts – das ist ein Befund, kein Gaslighting. Woher der Begriff kommt, wie die eigene Erwartung mithört und wo die Grenze zwischen Abwertung und fachlicher Feststellung liegt. Mit Quellen.

Die Grenze verstehen →
Zwei sich überschneidende Kreise: FNS und eine andere Erkrankung, in der Schnittmenge beides zugleich

Wenn eine zweite Diagnose dazukommt

Nach Jahren kommt ein neuer Befund – und sofort heißt es: Dann war es nie FNS. Warum dieser Schluss nicht zwingend ist, wann eine Fehldiagnose trotzdem naheliegt und was die MS-Forschung zeigt. Mit Quellen.

Den Unterschied verstehen →
Berglandschaft mit leerem Rollstuhl, zwei Kindern und Ziegen

Klara lernt laufen

Heidis Freundin sitzt jahrelang im Rollstuhl – und steht auf der Alp wieder auf. Was für eine funktionelle Störung spricht, was Johanna Spyri im Haus ihres Vaters gesehen haben könnte – und warum die Heilungserzählung eine Gefahr enthält.

Die Spurensuche lesen →
Der Arztbrief braucht einen Patientenbrief: ein Kopf voller Fragezeichen beim Lesen eines Arztbriefs

Der Arztbrief braucht einen Patientenbrief

Der Entlassbrief ist für die Praxis geschrieben – und landet zugleich bei der Patientin, die ihn nicht versteht. Warum es besser geht: mit einem Patientenbrief. Und warum das gerade bei FNS zählt. Mit Quellen.

Warum das zählt →
Funktionelle Anfälle und Epilepsie: zwei EEG-Kurven im Vergleich

Funktionelle Anfälle und Epilepsie

Das EEG war unauffällig – und der Anfall war trotzdem echt. Woran Fachleute den Unterschied erkennen, was nichts unterscheidet und warum beides zugleich vorliegen kann. Mit Quellen.

Den Unterschied verstehen →
Wie privat ist deine private Gruppe? Flüstern in einer geschlossenen Gruppe, dessen Schallwellen nach außen dringen

Wie privat ist deine private Gruppe?

Drinnen wird geflüstert, draußen wird empfangen: Was „privat“ auf einer Plattform wirklich heißt, wer mitliest – und warum wir den Austausch bewusst woanders führen. Mit Quellen.

Den Datenschutz verstehen →
Eine Diagnose – viele Betroffene: Was Angehörigen bei FNS hilft

Eine Diagnose – viele Betroffene

Die Diagnose FNS bekommt einer, leben damit müssen oft mehrere. Was Angehörigen hilft, was belastet – und was sie selbst brauchen. Mit Quellen.

Für Angehörige lesen →
Sieben Merkmale einer hilfreichen Selbsthilfegruppe

Selbsthilfe: Wann sie hilft, wann sie schadet

Woran man eine Gruppe erkennt, die guttut – und woran eine, die schadet. Sieben Merkmale, die Gegenprobe und was Austausch leisten kann. Mit Quellen.

Die Merkmale ansehen →
FNS und soziale Medien: Zahlen zum Anstieg funktioneller Tics ab 2019

FNS und soziale Medien

Ab 2019 stiegen die Fälle funktioneller Tics um das Zehnfache. Was der Ausbruch zeigt, was daraus nicht folgt – und woran man gute Online-Gruppen erkennt. Mit Quellen.

Den Ausbruch einordnen →
Gegenüberstellung von FNS, artifizieller Störung und Simulation nach Symptomkontrolle, Absicht und Motiv

FNS, artifizielle Störung oder Simulation?

Was die FNS-Diagnose sichert – und was sie offenlässt. Über die schwierige Abgrenzung, die Grenzen der Diagnostik und was im Zweifelsfall hilft. Mit Quellen.

Die Unterschiede verstehen →
FNS in der Notaufnahme: Gegenüberstellung der Frage von Betroffenen, was das ist und was hilft, mit der Frage der Notaufnahme, ob ein Notfall vorliegt

FNS in der Notaufnahme

Warum „wir haben nichts gefunden“ ein Befund ist und kein Vorwurf, wann eine Vorstellung wirklich nötig ist – und was in einen Notfallausweis gehört. Mit Quellen.

Wann die Notaufnahme nötig ist →
FNS und Schwerbehinderung: GdB-Skala von 20 bis 100 mit der Schwelle 50 sowie die Merkzeichen G, B, aG und H

FNS und Schwerbehinderung

Gleiche Diagnose, ganz unterschiedliche Bescheide: Wie der GdB wirklich bestimmt wird, welche Merkzeichen infrage kommen und wie der Antrag läuft. Mit Quellen.

Antrag & Merkzeichen →
Autofahren mit FNS – was bei dissoziativen Anfällen gilt

Autofahren mit FNS

Führerschein und dissoziative Anfälle: Warum es keine starre Frist gibt, wie individuell entschieden wird – und der Weg zurück ans Steuer. Mit Quellen.

Was beim Führerschein gilt →
FNS bei Kindern und Jugendlichen – was Eltern wissen sollten

FNS bei Kindern & Jugendlichen

Häufiger als gedacht – und mit guten Aussichten: der große Elternratgeber mit Zahlen, Behandlungswegen und Anlaufstellen in Deutschland. Mit Quellen.

Zum Elternratgeber →
Von Hysterie zu FNS – was sich wirklich geändert hat

Von Hysterie zu FNS

Keine neue Krankheit – aber verändert hat sich viel mehr als der Name. Diagnose, Ursache, Neurobiologie und Behandlung im Wandel. Mit Quellen.

Die Geschichte nachlesen →
Du siehst doch so gesund aus – über das Stigma unsichtbarer Erkrankungen

„Du siehst doch so gesund aus"

Warum eine unsichtbare Erkrankung nicht weniger real ist – über das Stigma bei FNS und was Betroffenen wie Angehörigen wirklich hilft.

Über das Stigma lesen →
Ursachen & Diagnose bei FNS

Ursachen & Diagnose

Wie FNS festgestellt wird – die positive Diagnose an typischen Zeichen – und woher sie kommt.

Wie FNS erkannt wird →
Behandlung bei FNS

Behandlung: Was wirklich hilft

Physiotherapie, Psychotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Reha – gleichwertige, gut untersuchte Bausteine.

Zur Behandlung →
Physio, Ergo & Logopädie bei FNS – drei Therapien, ein Prinzip

Physio, Ergo & Logopädie

Warum es keine „spezielle FNS-Physio" gibt – Therapie aber trotzdem wirkt. Mit Schluckstörungen.

Die drei Therapien →
Die Psyche aus der Ecke holen

Die Psyche aus der Ecke holen

Körper und Psyche gehören zusammen – und das ist keine Diagnose zweiter Klasse.

Warum beides zählt →
Erkrankung oder neurologische Symptome? Vergleich: Struktur geschädigt wie bei Schlaganfall und MS gegenüber Funktion gestört bei FNS

Erkrankung oder Symptome?

„Neurologisch“ heißt nicht „etwas ist kaputt“ – warum ICD-11 und DSM-5 von neurologischen Symptomen sprechen. Mit Quellen.

Den Unterschied verstehen →
Wenn die Gruppe verletzt: Mobbing in Krankheitsgruppen

Wenn die Gruppe verletzt

Mobbing in Krankheits- & Selbsthilfegruppen – gruppendynamisch erklärt, mit Quellen.

Was in Gruppen hilft →
Prognose bei FNS

Prognose

„Wird das wieder?" Kein Schicksal, keine Einbahnstraße – was den Verlauf beeinflusst.

Zur Prognose →
Dissoziation verstehen

Dissoziation verstehen

Von alltäglich bis zu dissoziativen Anfällen – mit oder ohne Trauma in der Vorgeschichte.

Dissoziation verstehen →
Was tun bei einem funktionellen Anfall? Erste Hilfe

Was tun bei einem Anfall?

Erste Hilfe bei funktionellen Anfällen: ruhig bleiben, sichern, dableiben – und wann der Notruf zählt.

Erste Hilfe im Anfall →
Die Spirale – wenn die Suche zur Last wird

Die Spirale

Wenn aus „Wir finden nichts" ein Kreislauf aus Enttäuschung und immer weiterer Suche wird.

Die Spirale verstehen →
Hilfsmittel bei FNS – ein Balanceakt

Hilfsmittel – ein Balanceakt

Rollstuhl, Schiene, Halskrause: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Zum Balanceakt →
Rechte, Hilfen & Teilhabe bei FNS

Rechte, Hilfen & Teilhabe

Schwerbehinderung und GdB, Pflegegrad, Beruf und Beratungsstellen wie VdK und EUTB.

Rechte & Hilfen ansehen →
Ableismus – was der Begriff leistet, und wo er kippt

Ableismus verstehen

Was der Begriff leistet, warum er wichtig ist – und wo der Vorwurf ins Leere geht.

Ableismus verstehen →
Wenn Krankheit auch etwas gibt – Krankheitsgewinn und Identität

Wenn Krankheit auch etwas gibt

Krankheitsgewinn und Identität – ohne Schuldzuweisung an Betroffene erklärt, und was wirklich hilft.

Zum Krankheitsgewinn →
Akzeptanz: annehmen, was ist – ohne aufzugeben, was werden kann

Akzeptanz – annehmen ohne aufzugeben

Warum Annehmen kein Aufgeben ist, wo Akzeptanz heilt – und wo sie kippt.

Über Akzeptanz lesen →
Aktuelles

Beiträge, Studien & Quellen

Regelmäßig ausgewählte Links zu Fachbeiträgen, Studien, Videos und hilfreichen Quellen rund um FNS.

Leitlinie 2026

FNS ist positiv diagnostizierbar – und behandelbar

Die neue DGN-Leitlinie 2026 kehrt ein altes Missverständnis um: FNS wird nicht mehr „per Ausschluss" festgestellt, sondern über positive klinische Zeichen – und klar behandelt.

Ganzen Beitrag lesen →
Forschung

Was die aktuelle Forschung zeigt: FNS wird messbar

Die neuesten internationalen Studien (2024–2026) zeichnen ein klares Bild: FNS ist real, im Gehirn fassbar und behandelbar – kein „nichts gefunden, also eingebildet".

Ganzen Beitrag lesen →
Quelle

AG FNS e. V. – Arbeitsgemeinschaft Funktionelle Neurologische Störungen

Fachgesellschaft mit FNS-Navigator, Informationen zu Krankheitsbildern und Netzwerkarbeit.

Fachbeitrag

Medical Tribune: Funktionelle Neurologische Störungen (DGN-Kongress 2026)

Bericht über einen Vortrag von PD Dr. Stoyan Popkirov zu Diagnose und Behandlung von FNS – für Fachpersonen.

Fachbeirat

Publikationen von PD Dr. Birgitta Metternich (FreiDok)

Wissenschaftliche Arbeiten unseres Fachbeirats zu funktioneller kognitiver Störung und dissoziativen Anfällen – vollständige, laufend aktualisierte Liste.

Videos & Podcasts

Verständliche Gespräche, Vorträge und Folgen rund um FNS – zum Anhören und Ansehen. Alle Quellen stammen aus Kliniken, Fachgesellschaften oder seriösen Medien.

Für Betroffene & Angehörige

Fachlich & englischsprachig

Beitrag vorschlagen

Wissenschaftsbasierte Quellen & Literatur

Seriöse, wissenschaftlich fundierte Informationen zu Funktionellen Neurologischen Störungen – deutsch- und englischsprachig.

Über uns

Die Namen hinter dem Netzwerk

Netzwerk FNS wird von einem ehrenamtlichen Team getragen. Wir sind selbst betroffen oder stehen Betroffenen nahe, kommen aus verschiedenen Berufen und Regionen – und eint der Anspruch, Informationen zu FNS belegbar und verständlich zugänglich zu machen.

Gründungs- und Leitungsteam

Rheinland-Pfalz · Kreis Mayen-Koblenz Annette Unverzagt · annette.unverzagt@netzwerk-fns.de
Rheinland-Pfalz · Bereich Diez Mareike Fege · mareike.fege@netzwerk-fns.de
Nordrhein-Westfalen · Region Bonn Myrthe Hohenstein · Myrthe.Hohenstein@netzwerk-fns.de
Nordrhein-Westfalen · Sauerland (Herscheid) Bianka Lehmann · bianka.lehmann@netzwerk-fns.de
Nordrhein-Westfalen · Region Dortmund (Hagen) Sarah Klein · sarah.klein@netzwerk-fns.de
Nordrhein-Westfalen · Region Dorsten Simone Krauel · simone.krauel@netzwerk-fns.de
Baden-Württemberg · Tübingen, Sigmaringen & Zollernalbkreis Tanja Klemp · Tanja.Klemp@netzwerk-fns.de

Das Netzwerk wächst weiter. Wer mitarbeiten möchte, ist eingeladen, sich zu melden – ob mit viel Zeit oder wenig, ob fachlich, redaktionell oder organisatorisch. Schreib uns →

Geplant sind außerdem regionale Gruppen, in denen sich Betroffene und Angehörige vor Ort austauschen können. Damit das gelingt und niemand überfordert wird, entsteht dafür gerade ein Gesprächsleitfaden: eine Orientierung, wie solche Treffen ablaufen können und was sie leisten sollen – und was ausdrücklich nicht.

Uns ist wichtig, dass es menschlich und inhaltlich passt. Schauen Sie sich am besten zunächst in Ruhe hier auf der Seite um, ob Sie sich mit unseren Inhalten und unserer wissenschaftsorientierten Haltung identifizieren können. Vor einer Mitarbeit führen wir immer ein persönliches Erstgespräch – so lernen wir uns gegenseitig kennen.

Im Netzwerk mitarbeiten

Melden Sie sich einfach über das Kontaktformular – schreiben Sie kurz, was Sie interessiert.

Fachliche Mitwirkung

Voneinander lernen, miteinander vernetzen

Grafik: Betroffene, Angehörige und Fachwelt gemeinsam an einem Tisch – voneinander lernen, miteinander vernetzen

Gute FNS-Versorgung ist transdisziplinär – das zeigen alle aktuellen Leitlinien: Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik, Psychotherapie und Neuropsychologie, Physio-, Ergo- und Logopädie greifen ineinander, häufig koordiniert über die Hausarztpraxis und ergänzt durch Pflege und Soziale Arbeit. Genau dieses Zusammenspiel möchte das Netzwerk FNS fördern.

Uns geht es dabei nicht darum, Wissen nur in eine Richtung weiterzugeben. Betroffene und Angehörige bringen wertvolles Erfahrungswissen mit, Fachpersonen ihr Fachwissen – beides gehört zusammen. Das Netzwerk versteht sich als Ort, an dem beide Seiten miteinander ins Gespräch kommen, voneinander lernen und sich vernetzen. Als Brücke – ergänzend zur wissenschaftlichen Fachgesellschaft AG FNS e. V. und zu bestehenden Angeboten, nicht in Konkurrenz zu ihnen.

Fachpersonen aller genannten Berufsgruppen sind herzlich eingeladen, sich einzubringen – mit ihrer Erfahrung, ihrem Rat und als Multiplikator:innen. Erste erfahrene Fachpersonen begleiten uns bereits in unserem Fachbeirat.

Hinweis: Das Netzwerk FNS ist ein Patientennetzwerk und leistet selbst keine medizinische Beratung oder Behandlung. Die Mitwirkung dient dem gegenseitigen Austausch, der Aufklärung und der Vernetzung.

Als Fachperson mitwirken

Bevor Sie mitmachen

Wie wir hier miteinander umgehen

Ein paar Worte dazu, wie wir hier miteinander umgehen – sachlich, wertschätzend und ohne medizinische Ferndiagnosen. Bitte kurz lesen.

Bitte lesen (Hinweise) →

🆘 Im Notfall

Bei akuter Krise oder lebensmüden Gedanken sind Sie nicht allein – wenden Sie sich sofort an:

  • 112 – Notruf bei Lebensgefahr
  • 116 123 – Telefonseelsorge (24 h, kostenlos, anonym)
  • 116 117 – Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Dranbleiben & weitergeben

Auf dem Laufenden bleiben

Mitmachen · bis 31.10.2026

Shirt-Spruch-Gewinnspiel

Drei Wörter, Anfangsbuchstaben FNS: euer Spruch, unser Logo. Der Gewinnerspruch kommt aufs Netzwerk-Shirt – und das Shirt ist der Preis. Mitgemacht wird über Instagram.

Auf Instagram mitmachen Regeln ansehen →

Newsletter Start Mitte August

Ab Mitte August informieren wir einmal im Monat über das Wichtigste aus dem Netzwerk: neue Beiträge auf der Website, aktuelle Studien und Forschungsergebnisse, Termine und Neuigkeiten aus den Regionen. Geführt als einfache E-Mail-Liste – kein Spam, jederzeit abbestellbar.

Jetzt anmelden (Stichwort „Newsletter")

Mit der Anfrage erklären Sie sich mit dem Erhalt der Info-Mails einverstanden; Abmeldung jederzeit möglich. Näheres in der Datenschutzerklärung.

Vorschau des Netzwerk-FNS-Flyers – Vorder- und Rückseite
Zum Weitergeben

Flyer zum Download

Unser A6-Flyer zum Ausdrucken, Auslegen und Weitergeben – ideal für Praxen, Kliniken, Wartezimmer oder Selbsthilfe-Kontaktstellen.

📄 Flyer herunterladen (PDF)
Kontakt

Schreiben Sie uns

🔒 Ihre Angaben werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage genutzt und nicht weitergegeben. * Pflichtangabe.

Direkter Kontakt

Transparenz

Unabhängig & ehrenamtlich

Wer hier arbeitet: Alle auf dieser Website genannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner wirken ehrenamtlich – niemand erhält für die Arbeit im Netzwerk eine Vergütung. Die federführende Leitung des Netzwerks liegt bei den auf dieser Seite genannten Ansprechpartnern; sollte sich daran etwas ändern, machen wir das an dieser Stelle transparent.

Wie wir uns finanzieren: Das Netzwerk FNS finanziert sich derzeit ausschließlich aus privaten Mitteln der Gründungsmitglieder. Wir beziehen keine finanziellen Zuwendungen aus der Industrie – insbesondere nicht von der Pharmaindustrie, von Herstellern von Hilfsmitteln oder von Herstellern von Medizinprodukten. Nach der Vereinsgründung, die noch in diesem Jahr erfolgen soll, wird perspektivisch der Verein die laufenden Kosten tragen; diese betreffen vor allem den Unterhalt dieser Website.

Warum wir das so handhaben: Wir wollen bewusst unabhängig informieren. Deshalb nehmen wir keine Spenden von Pharmaunternehmen, Hilfsmittel- oder Medizinprodukteherstellern an – auch dann nicht, wenn sie angeboten werden.

Spenden: Sobald der Verein gegründet und als gemeinnützig anerkannt ist, nehmen wir grundsätzlich gerne Spenden für unsere Netzwerkarbeit an. Auch dann gilt: Wir prüfen genau, von wem eine Spende kommt, damit unsere Berichterstattung unabhängig bleibt – und wir legen offen, wenn sich an unserer Finanzierung etwas Wesentliches ändert.

Wie wir Inhalte erstellen: Für Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-Werkzeuge ein – vor allem Claude (Anthropic). Die KI ist für uns dabei ein Recherche- und Redigierwerkzeug, keine Autorin: Inhalte werden nicht von der KI produziert, sondern von Menschen mit langjährigem journalistischem Hintergrund verantwortet.

Stand: Juli 2026 – dieser Hinweis wird bei Änderungen aktualisiert.